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31.03.2015

Zeit für Eigenlob

Es ist Zeit, auch mal stolz zu sein:

Es ist Zeit, auch mal stolz zu sein:

Wenn eine Firma gegenüber dem Vorjahresmonat um 54% wächst, ist das eine tolle Leistung. Da geht es ja nicht nur um den Vertrieb (der letztlich ja das Gesicht zum Kunden ist), sondern auch um alle Mitarbeiter in Marketing, IT/ERP, Einkauf, Administration, Buchhaltung und Technik, die "mal eben" einen solchen "Sprung" bewältigen. Nicht zu vergessen die Logistik, die dann auch mal 100 Paletten Wareneingang von Zebra in einer Woche bewältigt, mit Leuten, die um vier Uhr morgens schon da sind und ständig Ideen haben, wie der Warenfluss verbessert werden kann.

Dazu gehört aber auch die Philosophie von Jarltech: Jeder Prozess muss skalierbar sein. Und wir finden Lösungen für alles. Rechtsanwälte beschäftigen wir für unsere M&A-Prozesse, aber nicht gegenüber Kunden, Banken, Lieferanten oder Mitarbeitern. Seit über 20 Jahren nicht. Wir vermeiden böses Blut, ohne dabei unser Rückgrat aufzugeben.

Nach so einem tollen Monat kann ich mich einfach nur freuen. Da muss es dann auch egal sein, wenn wir auf den Sieger-Champagner für unsere Mitarbeiter 30% Lohnsteuer extra bezahlen müssen. Einen großen Dank an meine Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten.

13.02.2015

Der Untergang des Morgenlandes

Siehe da: Im besten Hotel der Welt, und dort im besten Restaurant des Hotels, wurde gerade der Jackett-Zwang aufgehoben. Skandal!…

Siehe da: Im besten Hotel der Welt, und dort im besten Restaurant des Hotels, wurde gerade der Jackett-Zwang aufgehoben. Skandal! Nein, ich gehe dort selbst nicht hin, denn warum sollte ich abends privat ein Jackett anziehen, und außerdem ist es ein Fisch-Restaurant, und ich bin allergisch gegen Fisch, Kaviar und alles was dazugehört. Es sei denn, der Kaviar ist molekular hergestellt und schmeckt nach Gummibärchen, aber das ist eine andere Geschichte.

Letztlich habe ich es immer genossen, in der Bar vor diesem Restaurant zu sitzen. Dicke reiche Männer mit spindeldürren und halb so alten Models kamen an, um ihren reservierten Tisch einzunehmen. Leider ging das nicht, denn diese Herren hatten kein Jackett. Es stand einfach zwischen ihnen: das 1000-Dollar-Menü, die hübsche Begleiterin, die Monate im Voraus getätigte Reservierung, aber beim Türsteher war Schluss ... ergo hatte das Restaurant einen großen Fundus an Herrenabendbekleidung, und so wurden die Herren dann eben so lange umgezogen, bis sie ebenso glamourös erschienen wie ihre Begleiterinnen. Allerdings war das "ich kann mir alles kaufen denn ich bin reich"-Thema erst einmal vorbei, als man wegen unpassender Kleidung gestoppt wurde. Sie wissen ja: Respekt gegenüber dem Koch, dem Restaurant, und gegenüber dem toten Fisch. Da halfen alle Millionen nicht - kein Anzug, kein Fisch.

Beim Verlassen der Bar genoss ich immer noch einen Blick in das Restaurant: Alle Männer hatten dann letztlich das gleiche Jackett an, Kenzo in blau. Nun ja, das Restaurant wollte die Dinger ja nicht verkaufen, sondern nur die farbigen Hemden verhüllen.

Auch dieser Spaß hat nun ein Ende. Bald kann man direkt vom Strand ins Sterne-Restaurant, ohne sich umzuziehen. Schuld ist wie immer die Ukraine-Krise: Denn jeder Gast, der noch Geld hat und reisen darf, ist willkommen. Und wenn nicht die Ukraine-Krise schuld ist, dann doch die gesenkte Wachstumsprognose für China.

Ein Glück machen wir bei Jarltech keine Sterne-Gastronomie. Sondern nur Sterne-Distribution. Und so lange wir mit den Kunden nur telefonieren, hören die ja nur die freundlichen Menschen an sich, und bemerken nicht die Abwesenheit der Jacketts.

20.01.2015

Spranger-getesteter Koffer

In unserem Bonusshop gibt es jetzt unter der Rubrik "Jarltech & more" einen silbernen Bordtrolley mit Jarltech-Gravur.…

In unserem Bonusshop gibt es jetzt unter der Rubrik "Jarltech & more" einen silbernen Bordtrolley mit Jarltech-Gravur. Nach diesem Koffer habe ich lange gesucht und etliche Modelle ausprobiert - und dann ein Modell so gut gefunden, dass ich gleich 100 Stück davon gekauft habe. Unsere Manager haben diese Koffer mit eingraviertem Namen zu Weihnachten geschenkt bekommen - praktisch besonders zum Flirten am Gepäckband. Oder wenn man als einsamer Reisender mit seinem Koffer reden möchte, hat dieser wenigstens einen Namen. Den Rest der Koffer haben wir dezent mit "www.jarltech.com" graviert, für unsere treuesten Fans. Im Bonusshop ist der Rollkoffer seit heute verfügbar für schlappe 19.000 Punkte. Wer mir das schönste Reisefoto mit seinem Jarltech-Koffer mailt, bekommt seine Punkte selbstredend erstattet.

07.01.2015

Will You Marry Me?

Unser Einkaufsleiter, Leon Schrodt, kam auf eine sehr ungewöhnliche Idee für seinen Heiratsantrag: Er hat Empathy Shoes aus Berlin dazu gebracht, ihm Schuhe mit einer…

Unser Einkaufsleiter, Leon Schrodt, kam auf eine sehr ungewöhnliche Idee für seinen Heiratsantrag: Er hat Empathy Shoes aus Berlin dazu gebracht, ihm Schuhe mit einer in Spiegelschrift gelaserten Sohle "Will You Marry Me?" zu liefern. Ein paar Abdrücke im Schnee sollen gereicht haben, um das begehrte "Ja" zu erhalten. So weit, so erfolgreich. Hier der Link mit Bildern zu der erfolgreichen Aktion: Empathyshoes Blog Mir kommen dazu allerdings spontan folgende Fragen in den Sinn: 1. Was passiert, wenn die Dame des Herzens nicht in ein paar Metern gebührenden Abstands hinter mir laufen möchte? 2. Wie komme ich zur Ehe, wenn kein Schnee liegt? 3. Gibt es ein Schuhpaar mit "Yes" und "No", damit die Freundin auf einem Bein hüpfend ihre Antwort stempeln kann? 4. Wenn ich durch den Schnee laufe und dabei nach vorne schaue, wie schließe ich aus, dass keine andere Frau hinter mir läuft? 5. Funktioniert das ganze auch im Sandkasten oder am Strand, wenn gerade kein Schnee zur Hand ist? Auf jeden Fall: eine Hammer-Idee, und schon mal vorab die besten Wünsche für eine tolle Hochzeit. Natürlich müssen wir als Hochzeitsgeschenk jetzt Schuhe mit "Jarltech"-Sohle besorgen. Immerhin ein guter Zweitnutzen: Stellt man sich auf die Fußspitzen, sollte man damit dann ein "Ja" drucken können ;)

18.12.2014

Gedanken zum Jahresende

Ist es eigentlich die schöne Seite von Weihnachten, dass alle dasselbe machen?…

Ist es eigentlich die schöne Seite von Weihnachten, dass alle dasselbe machen? Egal wo man hingeht, man hat den Eindruck, alle anderen hatten die gleiche Idee. Supermarktparkplätze, Restaurants, Tunnel in den Alpen - alles voll. Weihnachten wäre logistisch nicht so eine Katastrophe, wenn nicht auch das Jahresende noch fast zeitgleich dazu käme. Wer hat sich das denn bitte ausgedacht?

Da diskutiert man schon vor Weihnachten über Sylvester-Partys (Selbst eine machen? Sich besser selbst zu einer einladen? Was ist mit den Kindern?), und hinzu kommt alles das, was vor dem Jahresende sonst noch so erledigt sein muss: Buchhaltungskonten aufräumen, Geld eintreiben, Zielerreichungen mit Lieferanten nachverhandeln ... natürlich muss man auch immer noch in x Angelegenheiten zum Notar und so weiter. Der Endspurt des Jahres wird dann allerdings durch die Schulferien erschwert, denn dank dieser ist man an den letzten entscheidenden Tagen des Jahres in einer Skihütte und nicht in der Schaltzentrale. Nun habe ich zwar endlich Bluetooth-Skihandschuhe mit Mikrophon und Lautsprecher, aber ich vermute, es wird nicht dasselbe sein wie im gemütlichen Büro. Man will ja nicht wegen eines Telefonats die hübsche Skilehrerin aus den Augen verlieren.

Ach ja - Geschenke: Es geht wieder aufwärts. Waren die meisten Partner und Lieferanten vor zwei Jahren auf dem absolut untersten Niveau angelangt, nämlich dem Versand von E-Greetings (bitte bitte ersparen Sie mir diesen Spam, wenn es schon nicht für eine gedruckte Karte reicht), so sammeln sich doch wieder sogar einige Pakete bei uns. Und, Kompliment, oft mit kreativem Inhalt, der über die Packung Kekse plus weitergeschenktem Fusel hinausgeht. Manche Dinge sind geradezu persönlich, es kamen sogar bereits Eintracht-Frankfurt-Fanartikel bei uns an. Da haben manche Leute nicht nur Fußballsachverstand und guten Geschmack, sondern haben wirklich darüber nachgedacht, worüber sich der Empfänger freuen könnte. Übrigens kaufen wir bevorzugt bei Firmen, die uns Eintracht-Frankfurt-Fanartikel schenken, um das nochmals deutlich zu betonen.

Was gibt's noch zu tun vorm Jahresende? Das Blödeste ist, wenn man noch ein Budget ausgeben muss, das man sonst im nächsten Jahr verliert. Da kann man richtig schön sinnfrei Firmen- oder Behördengeld verbraten und muss sich auch nicht wundern, wenn es diese Firma irgendwann mal nicht mehr gibt, eben wegen der sinnfreien Ausgaben. Für Behörden gilt das natürlich nicht, da kann man ja im Notfall eine Steuer oder eine Gebühr erhöhen. Mein Tipp: So was macht man am besten kurz vor Weihnachten, da sind ohnehin alle viel zu beschäftigt, um sich darüber aufzuregen.

In diesem Sinne: Frohes Fest, Ski heil, ein schönes Jahresende und ein höheres Budget für 2015! Work hard, party hard.

11.11.2014

... und das dritte Quartal

Wie immer, kurz ein Überblick über unsere Performance: +21% Steigerung im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr.…

Wie immer, kurz ein Überblick über unsere Performance: +21% Steigerung im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr. Ohne Akquisitionen, nur Dank der Treue unserer Kunden und der Leistung aller unserer Abteilungen. Jarltechs Wachstumskurs geht ungebrochen weiter, ich freue mich! Der September war dabei der Top-Monat. Im Oktober ging es ebenfalls sehr gut weiter, und auch das Geschäft unserer Schwesterfirma in China zieht merklich an. Q4 wird nochmals einen schönen Endspurt bringen. Auch wenn ich gerade das Design für die Weihnachtskarten ausgesucht habe: Das Jahr ist noch nicht zu Ende!

14.10.2014

Dieb im eigenen Hause ...

Manchmal hat man Pech bei Neueinstellungen: Einer unserer Vertriebsmitarbeiter eines Büros in Westeuropa hat es in der Probezeit doch tatsächlich geschafft, nach…

Manchmal hat man Pech bei Neueinstellungen: Einer unserer Vertriebsmitarbeiter eines Büros in Westeuropa hat es in der Probezeit doch tatsächlich geschafft, nach unserem Networking-Dinner in Frankfurt die Tasche eines anderen Mitarbeiters zu klauen - mit Firmenlaptop und so weiter. Der Verdacht fiel gleich auf ihn, aber er sagte, er wisse von nichts. Nun, die Kameraaufzeichnung des Hotels zeigte dann am nächsten Morgen deutlich, wie er sich - bevor er die Tasche genommen hat -- überall nach Kameras umgeschaut hat. Also: Straftäter UND dumm - brauchen wir nicht.

25.09.2014

Endlich mal wieder ein Game Changer in Sicht

"Killer Produkte" gibt es in unserem Markt zu selten.…

"Killer Produkte" gibt es in unserem Markt zu selten. Darunter verstehe ich Produkte, deren Zusatznutzen dem Kunden so direkt einleuchten, dass er vorhandene Hardware mit Freude über Bord wirft und ersetzt. Keine langweilige Evolution, sondern bitte Revolution. Im Bereich der Labeldrucker gab es das sowieso schon lange nicht mehr. Entweder drucken die Drucker nur in schwarz/weiß, oder aber doch recht langsam und wartungsintensiv in Farbe. Und dann steht er heute bei uns auf dem Tisch, ein Vorserienmuster von Epson: Ein Farbdrucker, der High-Quality-Etiketten wie aus der Druckerei ausspuckt. Die Geschwindigkeit können Sie sich so vorstellen: Nehmen Sie eine Toilettenpapierrolle, halten diese am offenen Ende fest, und werfen Sie die Rolle durch den Raum. So schnell "spuckt" der Drucker Farbetiketten aus, die sofort trocken sind. Epson ist Weltmarktführer in Tintentechnologie für Büro- und Fotodrucker -- und hat noch einen Technologiesprung draufgesetzt. Warum sollen wir im Lager auf Farbe verzichten? Wir können Länder in Farbe kodieren oder das Logo der Kunden in perfekter Qualität aufdrucken. Oder wenn ich schon Lebensmittel neuerdings individuell kennzeichnen muss, dann zum ähnlichen Etikettenpreis doch bitte bunt und werbewirksam. Eintrittskarten, Voucher -- der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Nein, der Drucker sieht nicht aus wie ein Bürodrucker. Sondern er hat ein professionelles Metallgehäuse. Die Tinte kommt aus Tanks für 20.000 Etiketten, und es muss niemals ein Druckkopf gewechselt werden. Es gibt einen Aufwickler für Riesenrollen, und einen Cutter. Der einzige Nachteil ist der Anschaffungspreis. Der wird sicher fünf Mal so hoch liegen wie für einen vergleichbaren Einfarb-Drucker. Im Moment also nur etwas für Firmen, die einen deutlichen Zusatznutzen erkennen, und zum Beispiel vorgedruckte Farbetiketten und die Logistik dazu einsparen. Aber ich wette, dieser Wunderdrucker wird nur der Einstieg in eine komplette Druckerserie sein, nach unten ist da nämlich noch viel Luft. Und es ist unklar, ob Epson wirklich genügend Drucker produzieren kann, um dem anfänglichen Ansturm zu begegnen. Trotzdem: Es wurde Zeit, dass sich mal wieder etwas bewegt -- etwas, das Kunden begeistert. Ich selbst gebe zu: die meisten "neuen" Produkte interessieren mich eher weniger. Über dieses Gerät habe ich mich allerdings gefreut wie ein kleines Kind. Glückwunsch, Epson!

06.08.2014

Liebe Telekom!

Nichts Neues im Taunus: Gewitter rund um die Usinger Firmenzentrale von Jarltech. Es blitzte und donnerte ohne Unterlass, bis es kam wie es kommen musste, der Blitz…

Nichts Neues im Taunus: Gewitter rund um die Usinger Firmenzentrale von Jarltech. Es blitzte und donnerte ohne Unterlass, bis es kam wie es kommen musste, der Blitz mit einem lauten Knall in nicht sehr weiter Ferne einschlug und sämtliche Unternehmen in der Nachbarschaft außer Gefecht setzte -- internet-technisch.

Schnell wurde klar, dass der Verlust der Glasfaser-Internetleitung wohl irgendwie mit einem Blitzeinschlag zusammenhing. Ein Anruf bei der Telekom in der Nacht ergab, dass das alles mit den Leitungen zusammenhängt, und wir könnten beruhigt nach Hause gehen, es läuft gleich wieder. Leider nein, und ebenfalls leider lief die Telekom nicht zu Höchstleistungen auf. Und wir reden hier nicht von einem einfachen DSL-Anschluss, sondern von unserer glasfasernen Lebensader.

Nachdem in der Nacht das Netz weg war, kam der Techniker am nächsten Morgen gegen 8 Uhr um festzustellen, dass unser Internet weg ist, gleichwohl die Glasfaserstrecke nach Frankfurt intakt ist. Gut soweit, dachte ich mir, dann wird das Problem ja schnell behoben sein.

Pustekuchen! Packt der Techniker doch zusammen mit den Worten: "Ich bin nur für die Netzverfügbarkeit der Glasfaserstrecke zuständig. Offenbar liegt das Problem am Router und dafür bin ich nicht zuständig!" Ein Kollege aus der Nähe wird sich zeitnah bei Ihnen melden. Anrufen konnte man den leider nicht, und so liefen unsere Notpläne an, um unsere Lieferfähigkeit sicherzustellen. Das wenigstens hat problemlos funktioniert -- aber unsere Lieferungen macht ja auch nicht die Telekom. Nix zu machen, erst um zwölf Uhr telekommt dann der zweite Telekommer bei uns an, prüft den Router und stellt die Diagnose: "Der Router ist vermutlich defekt, der reagiert weder auf interne noch externe Anfragen und muss getauscht werden." Wussten wir schon. Also her mit dem Ersatz-Router! Antwort der Telekom: "Gibt's nicht, nur in Hannover." Super. Wir haben nicht nur Verträge mit Kurieren, sondern hätten sogar mit dem Jarltech-Jet das Ding in einer guten Stunde herbeigeschafft. Ein mitleidig dreinschauender Mitarbeiter des T-Vereins macht Erklärungsversuche, warum das leider mit den eigenen Prozessen nicht in Einklang zu bringen ist, und erklärt uns, dass der Router nur durch den eigenen Telekom-Kurier-Service geliefert werden kann. Zudem muss ein Zwischenstopp in Gießen zur neuen Konfiguration eingelegt werden, welcher natürlich wiederum wertvolle Zeit kostet. Man könnte die auch emailen und einspielen, aber das geht nicht, denn die Konfiguration ist "geheim".

Alle Versuche unseres Administrators, die Telekommer zu unterstützen, den Router bei dem Fachhändler um die Ecke zu besorgen oder den T-Com Router von Hannover zu uns einfliegen zu lassen, gar die Konfiguration selbst via Telefonsupport der Telekom vornehmen zu lassen, wurde über alle Register hinweg abgelehnt. Das ist enttäuschend, kostet doch die Leitung alleine eine fünfstellige Summe im Jahr. Und alle Zeitangaben, wann denn was erledigt wäre, waren genau so, dass sich ein Umschalten auf die Arcor-Backupleitung nicht gelohnt hätte.

Letzten Endes gab es doch noch ein Happy End, denn um 20 Uhr tauchte dann doch noch ein sehr netter Telekom-Mitarbeiter mit dem letzten in Deutschland verfügbaren Cisco Modul auf, auf das mittlerweile die Fehlfunktion zurückgeführt werden konnte. Dieses wurde innerhalb von 5 Minuten durch seine Auszubildende gewechselt und in den Schrank zurückgebaut. Nach genau 15 Minuten und einem Telefonat mit der Telekom Technikzentrale lief das Internet wieder. Das hätte deutlich eher passieren müssen! Schlimm ist die Ohnmacht, dass man bei der Telekom niemanden anrufen kann. Die Techniker rufen grundsätzlich mit unterdrückter Handynummer an. Die Leute sind alle ausgenommen nett und fähig, aber verstecken sich. Wir dachten, nur noch die CIA ruft heutzutage noch mit unterdrückter Nummer an.

Natürlich müssen wir uns auch an die eigene Nase fassen. Obwohl wir aus Sicherheitsgründen mehrere Netzanbieter nutzen und jeder Router oder Server im Haus doppelt vorhanden ist -- nur dieser eine mysteriöse Telekom-Router war die Schwachstelle und nicht doppelt vorhanden. Das darf nicht sein -- ich frage mich nur, ob wir so ein Ding von der Telekom bekommen können, weil dann hätten wir ja auch die megageheime Konfiguration doppelt. Es würde ja auch reichen, wenn die Telekom im Großraum Frankfurt sich mal einen Glasfaserrouter auf Lager legen würde.

Ein Router der so viel kostet wie ein gebrauchter Mittelklassewagen nutzt uns offensichtlich recht wenig, solange die Konfiguration bei der Telekom hinter verschlossenen Türen stattfindet. Außer der Telekom und vermutlich der NSA kennt niemand diese ultrageheimen Daten.

Liebe Telekom, da ist noch Luft nach oben!

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